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ЕГЭ 2015. Немецкий язык. Оптимальный банк заданий

Текст к заданию № 2 Ich mag es, Vokabeln auswendig zu lernen

Karoline Herfurth über Lernbereitschaft

Reporter: Nach dem Film „Im Winter ein Jahr" haben sich die Feuilletons vor Lob geradezu überschlagen. Bist du jetzt schon eine vollkommene Schauspielerin? Karoline Herfurth: Um Gottes Willen, dieses Gefühl habe ich nicht! Reporter:Was muss die Schauspielerin Karoline Herfurth noch lernen?

Karoline: Es ist vor allem der Umgang mit Sprache und Gestik, den ich immer wieder aufs Neue lernen muss. Die Frage ist jedesmal: Wie schaffe ich es, aus den Informationen, die ich bekomme, eine Figur zu erschaffen, die dann lebendig wird? Gerade wenn ich im Theater auf der Bühne stehe, bei Kleist oder Shakespeare, habe ich in dieser Hinsicht noch eine Menge zu lernen. Reporter:Für manche Rollen tauchst du tief in die Psyche eines Menschen ein. Lernt man, sich von der jeweiligen Filmfigur abzugrenzen?

Karoline:Es gibt Rollen, die es mir leicht machen, mich abzugrenzen. Gretel Bergmann aus „Berlin 36" zum Beispiel. Als ich Lilli in „Im Winter ein Jahr" gespielt habe, war das ein bisschen anders, weil Lillis Konflikt tief in ihr drin liegt und nicht von außerhalb kommt. Lillis Ängste und Gefühle haben mich immer wieder eingeholt und es hat mich unglaublich herausgefordert, eine Grenze zwischen mir und der Figur zu ziehen. Aber jeder Schauspieler muss lernen, mit solchen Herausforderungen umzugehen.

Reporter:Du scheinst vom Lernen nicht genug zu bekommen. Letztes Jahr hast du ein Politikstudium begonnen. Warum?

Karoline:Weil ich unbedingt studieren wollte, um meinen Horizont zu erweitern. Ich wusste nicht einmal, wie viele Wissenschaften es gibt und womit die sich im Einzelnen beschäftigen. Reporter:Ist die Schauspielerei denn keine Schule fürs Leben?

KarolinerDoch, definitiv. Die Schauspielerei ist eine ständige Auseinandersetzung mit mir selbst und mit Themen auf emotionaler Ebene. All das hat aber vor allem mit Körperlichkeiten, mit Sprache und Gestik zu tun. Man lernt als Schauspieler zwar oft auch geschichtliche und soziologische Hintergründe kennen, aber eine rein wissenschaftliche Auseinandersetzung an der Uni ist dann doch etwas ganz anderes.

Reporter:Suchst du im Studium etwas, das dir in deinem Leben als Schauspielerin fehlt? Karoline:Ich finde einfach, dass es ein tolles Gefühl ist, an einer Hochschule gebildet zu werden. Ein Studium eröffnet ganz neue Welten und erweitert die eigene Perspektive auf das Leben. Ich hätte nie gedacht, dass es so unglaublich faszinierend ist.

Reporter:Aber du musst doch zugeben, dass Lernen manchmal nur eine lästige Pflicht ist. Karoline:Klar, ich habe demnächst eine Klausur, für die ich eine Menge lernen muss. Das macht man natürlich nicht immer gerne. Reporter:Worum geht es in der Klausur?

Karoline:Politische Theorie: Hobbes, Macchiavelli... Das Schöne ist, dass diese Theorien aktueller sind als man erst einmal denkt. Wenn man zum Beispiel das Geschehen im Iran aus der Sicht der Politikwissenschaft betrachtet, merkt man, wie viel die Theorien von Hobbes mit der heutigen Politik zu tun haben. Das erleichtert das Lernen natürlich.

Reporter:Diese Leichtigkeit ist echt zu beneiden. Aber kann es sein, dass dir das Lernen nur deshalb so leicht fällt, weil das Studium für dich mehr Nebenbeschäftigung als Hauptaufgabe ist? Karoline:Mag sein, aber auch ich brauche manchmal einen gewissen Druck, um mich zum Lernen zu überwinden. Aber im Grunde ist es wirklich so, dass ich gerne lerne. Ich mag es sogar, Grammatik und Vokabeln auswendig zu lernen.

Reporter:Gibt es denn bestimmte Dinge, die du irgendwann in deinem Leben unbedingt noch lernen möchtest?

KaroIine:Da gibt es so viele Dinge: Klavier spielen, Singen und Russisch will ich auf jeden Fall noch lernen. Und ich will mehr über Wirtschaft wissen. BWL würde ich irgendwann auch noch gerne studieren, wenn es irgendwie geht.

Reporter:Glaubst du, dass man irgendwann aufhört zu lernen?

Karoline:Nein, dafür bietet das Leben zu viele Herausforderungen. Alleine das Älterwerden ist ja schon eine ungeheure Aufgabe: Kinder zu kriegen, irgendwann Oma zu sein - da kann ich mir echt nicht vorstellen, wo man da zu lernen aufhören sollte.

Reporter:Abgesehen von der Lernbereitschaft: Welche Eigenschaften sollte man mitbringen, um im Job erfolgreich zu sein?

Karoline:Lembereitschaft umfasst ja auch Aufmerksamkeit und die Wahrnehmung von Fehlern - das sind alles Dinge, die ich für sehr wichtig halte. Und Ruhe ist wichtig - denn nur ein ausgeruhtes Team ist ein gutes Team.

Текст к заданию № 3 Auf ins Zeitalter der erneuerbaren Energien!

Norbert Röttgen über sein Buch „Deutschlands beste Jahre kommen noch. "

Reporter: Wie stellen Sie sich Deutschland im Hinblick auf die Nutzung von Energie denn in 20 Jahren vor?

Norbert Röttgen: In zwanzig Jahren wird Deutschland aus der Kernenergie ausgestiegen sein und seinen Energiebedarf stark reduziert haben. Denn die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unternehmen gehen sparsam und bewusst mit Energie um. Wir werden mindestens 50 Prozent unseres Stromverbrauchs mit erneuerbaren Energien decken. Die restlichen 50 Prozent werden zumeist mit besonders effizienten konventionellen Kraftwerken, deren Abwärme sinnvoll genutzt wird, bereitgestellt werden. Reporter: Vor welchen Herausforderungen steht Deutschland mit der Energiewende - und wie wollen Sie sie bewältigen?

Röttgen: Wir stehen vor der Herausforderung, innerhalb eines kurzen Zeitraums unser Energiesystem vom fossilen und nuklearen Zeitalter in das Zeitalter der erneuerbaren Energien zu überführen. Dies ist mit einer Veränderung der gesamten Energieversorgung verbunden, und damit müssen wir bereits heute beginnen. Unser heutiges Energiesystem orientiert sich noch stark an der Versorgung durch zentrale Großkraftwerke. Dies wird sich ändern. Wasser- und Windenergie, Photovoltaik, Biomasse und Geothermie erzeugen den Strom durch viele kleinere Kraftwerke. Ein wesentlicher Teil des Stroms stammt auch aus Windparks auf dem Meer, deren Strom in die Verbrauchszentren des Südens transportiert werden muss. Und die Erzeugung von Strom aus Wind und Sonne ist schwankend, sie hängt davon ab, dass der Wind weht und die Sonne scheint. Das alles bedeutet: Wir müssen die Stromnetze modernisieren und ausbauen.

Reporter: Was ist neu am Energiekonzept der Bundesregierung?

Röttgen: Diesen Weg zum Zeitalter der erneuerbaren Energien haben wir mit dem Energiekonzept

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