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ЕГЭ 2015. Немецкий язык. Оптимальный банк заданий

Задания на понимание в прослушанном тексте запрашиваемой информации

Текст к заданию № 1

Sebastian: Hallo, Emma! Wohin so eilig?

Emma: Tag, Sebastian! Ich war in der Buchhandlung. Ich habe ein Buch für meine kleine Nichte Ina zum Geschenk gekauft. Morgen feiert sie ihren Geburtstag. Sebastian: Wie alt ist sie geworden? Emma: Zehn.

Sebastian: Schon ganz groß. Meinst du, dass ein Buch das beste Geschenk für Ina ist? Emma: Da bin ich sicher. Ina ist eine echte Bücherfreundin. Sebastian: Was du nicht sagst! Und was für ein Buch hast du gekauft? Emma: „Das doppelte Lottchen".

Sebastian: „Das doppelte Lottchen", „Das fliegende Klassenzimmer", „Emil und die Detektive". Ich meine, jeder hat eines dieser Bücher gelesen oder den Film dazu gesehen. Diese Geschichten sind ziemlich bekannt.

Emma: Du hast recht. Ausgedacht hat sie sich Erich Kästner. Und zwar schon vor langer Zeit. Das ist mein Lieblingsschriftsteller. Kannst du dich noch an das erste Buch erinnern, das du von Erich Kästner gelesen hast?

Sebastian: Aber ja! Das war «Emil und die Detektive». Ich war damals neun Jahre alt. Mit dem Buch ist bei mir gleich das Kästner-Fieber ausgebrochen. Es gab damals ein Prospekt, in dem alle Bücher von Erich Kästner aufgelistet waren. Ich hab dann überall Kreuzchen gemacht, weil ich die unbedingt noch lesen wollte. Emma: Was hat dir so gefallen?

Sebastian: Vor allem die Sprache. Die Kinder in den Büchern haben gesprochen, wie eben Kinder auf der Straße sprechen. Das war sehr ungewöhnlich. Und es war auch ziemlich witzig. Emma: Stimmt. Da sagen die Kinder Sachen wie «Das ist knorke» oder «Ich bin gespannt wie ein Regenschirm». Das hat mir auch gefallen. Ich meine, Erich Kästners Geschichten waren ganz anders als das, was es damals sonst für Kinder zu lesen gab.

Sebastian: Ich bin mit dir völlig einverstanden. Zum Beispiel waren die Kinder in vielen anderen Büchern immer sehr brav. Höchstens am Anfang der Geschichte waren sie mal ungehorsam. Aber spätestens am Ende hatten die Erwachsenen die Kinder dann zurechtgebogen. Bei Erich Kästner war das anders.

Emma: Ja, die Kinder in seinen Büchern sind sehr selbstständig, sie erziehen sich gegenseitig. Sebastian: Erich Kästner lebte lange in Berlin und mittendrin in dieser Großstadt lebten Kinder. Kästner schrieb auf, was diese Kinder erlebten. In anderen Büchern fanden Abenteuer damals nur in fernen Ländern statt. Erich Kästner entdeckte das Abenteuer vor der Tür.

Emma: Ich erinnere mich, dass in deinem Lieblingsbuch «Emil und die Detektive» jagt eine Gruppe von Kindern einen Dieb quer durch Berlin.

Sebastian: Wie ich schon gesagt habe, wurden viele Bücher von Erich Kästner verfilmt. Du kannst deiner Nichte auch eine CD kaufen. Emma: Eine gute Idee. Danke. Sebastian: Nichts zu danken!

Текст к заданию № 2

Lise: Hallo, Andreas! Hast du über ein neues Fach schon gehört? Andreas: Noch nicht. Und was ist los?

Lise: Heute wird in unserer Klasse diskutiert, ob es Ernährung als Unterrichtsfach geben soll. Ich verstehe, die Zahlen sprechen für sich: Die Deutschen gelten als dickste Nation Europas, zwei Millionen Kinder sind übergewichtig. Schätzungen zufolge ist eine ungesunde Ernährung hierzulande für zwei Drittel aller Todesfalle mitverantwortlich.

Andreas: Aber die Frage ist, obsich die Schule also entsprechend darauf einstellen und ein Schulfach Ernährung im Lehrplan haben müsste. Ein neues Fach wäre nur sehr schwer in unserem Stundenplan unterzubringen. Entweder die bisherige Gesamtstundenzahl würde noch einmal erhöht, oder andere

Fächer müssten dafür kürzer treten.

1 Lise: Na ja, wenn man alle Schulfächer einfuhren würde, die von Experten gefordert werden, hätten Schüler einen Zwölf-Stunden-Tag. Aber Wenn Kinder schon früh lernen, wie man gesund und abwechslungsreich kocht, welchen Nährwert und Inhaltsstoffe Lebensmittel haben, würde auch dem Übergewicht entgegengewirkt. Auch die Lebensmittelverschwendung könnte durch dieses Fach eingedämmt werden, indem die Schüler über Themen wie Nachhaltigkeit oder Haltbarkeit der Lebensmittel diskutieren.

Andreas: Natürlichist dieses Thema sehr wichtig. Alles schön und gut. Allerdings sollte die Schule nicht das übernehmen müssen, was die Eltern versäumt haben. Statt regelmäßig Fertiggerichte aufzuwärmen oder Fast Food-Restaurants zu besuchen, sollten sich die Eltern Zeit nehmen, gemeinsam mit den Kindern zu kochen oder gelegentlich einen Salat auf den Tisch zu stellen. Lise: Stimmt. Außerdem könnten die Eltern ihre Kinder im Sportverein anmelden oder gemeinsam mit ihnen Sport treiben. Schließlich mangelt es - sowohl bei den Eltern als auch bei ihrem Nachwuchs - oftmals nicht nur an gesunder und abwechslungsreicher Ernährung, sondern auch an Bewegung. Andreas: Es gibt derzeit verschiedene Themen, die als mögliche Schulfächer, ins Spiel gebracht werden: Da wären beispielsweise die „Sozialen Netzwerke", „Verbraucherbildung" und eben „Ernährung". Selbstverständlich sind das alles wichtige Themen, die man Kindern nahe bringen muss. Doch würden darunter andere Fächer leiden. Es wäre ja auch nicht Sinn der Sache, wenn die Kinder nun wüssten, was in einem Fertiggericht steckt, aber nicht mehr Bruchrechnen können. Lise: Natürlich müsste man überlegen, wie ein solches Fach in den Stundenplan passt. Es könnte beispielsweise in einem Fächerverbund mit Biologie, Wirtschaft und Umwelt angeboten werden, den es an vielen Schulen schon ähnlich gibt. Andreas: Da bin ich mit dir völlig einverstanden.

Текст к заданию № 3

Max: HalloSusy! Seit 3 Wochen besuchst du unseren Deutschkurs. Und ich weiß nur, dass du aus

Sapecho in Bolivien kommst und studierst. Wollen wir uns bekannt machen.

Susy: Gerne. Ich bin die Tochter eines Kakaobauern. Mein Heimatdorf namens Santa Rosa liegt

mitten im tropischen Urwaldgebiet Boliviens. Etwas außerhalb dieses Dorfes steht das Haus meiner

Familie.

Max: Hast du Geschwister?

Susy: Ich wurde als sechstes Kind geboren; nach mir kamen noch drei kleinere Geschwister dazu. Neun Kinder also.

Max: Eine so große Familie braucht ein großes Haus.

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