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ЕГЭ 2015. Немецкий язык. Оптимальный банк заданий

Die Tafel-Kunden kommen aus den verschiedensten familiären und sozialen Verhältnissen: Einige haben schon in ihrer Kindheit Armut erlebt, andere können einen akademischen Lebenslauf vorweisen. „Es sind alle Biografien vertreten", sagt Evelin Schulz, Vorstandsreferentin des Bundesverbandes Deutsche Tafel e.V. Bei der Gründung der ersten Tafel - 1993 in Berlin - richtete sich das Angebot ausschließlich an Obdachlose. 2010 war etwas mehr als die Hälfte der schätzungsweise eine Million Kunden Erwachsene, viele von ihnen sind alleinerziehend. Weitere 17 Prozent sind Rentner, die in Altersarmut leben. Aber auch 300.000 Kinder kommen regelmäßig zu den Tafeln. Sie und ihre Eltern können in einem der Tafel-Läden gespendete Lebensmittel abholen, wenn sie als bedürftig gelten.

Der Schwerpunkt der Tafel-Arbeit liegt auf dem Einsammeln und Ausgeben von Lebensmitteln, die noch verzehrt werden dürfen und von Supermärkten oder Lebensmittelherstellern gespendet werden. Dabei wollen die Tafeln nicht nur diese Waren umverteilen, sondern auch auf die Lebensmittelverschwendung in Deutschland aufmerksam machen. „Die Tafeln schaffen eine Brücke zwischen Überfluss und Mangel", sagt Schulz. Allerdings: Eine Grundversorgung sollten die Tafeln nicht leisten; das sei Aufgabe der Politik.

Auch wenn einige Kunden bereits bei der eigenen Grundversorgung finanzielle Engpässe haben, müssen sie in fast allen Ausgabestellen einen festen Obolus für ihre Lebensmittelkiste zahlen.

„Es ist ja generell erst einmal eine Überwindung, zur Tafel zu kommen. Damit gestehen die Kunden sich selbst und anderen ein, dass sie es aus eigener Kraft nicht schaffen", sagt Jutta Wendt, eine der ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel in Gießen. Es ist trotz des Entgelts günstiger für die Kunden. Sie haben damit einen kleinen finanziellen Spielraum, der ihnen und ihren Kindern Freizeitaktivitäten ermöglichen soll.

Einige der bundesweit knapp 880 Tafeln sind personell und aufgrund vieler Spendengelder derart gut ausgestattet, dass sie Kochkurse oder Freizeitprojekte für Kinder und Jugendliche anbieten. Die konkrete Ausgestaltung des Tafel-Konzepts variiert von Stadt zu Stadt und hängt von der Höhe der Spenden sowie den Ideen der Mitarbeiter ab.

Die rund 50.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter, die die Tafeln mit Ideen und Mitmenschlichkeit füllen, sind zumeist ältere Menschen. Die Arbeit bei der Tafel sei zeitintensiv, sagt Evelin Schulz. „Es ist für junge Leute wegen Beruf oder Schule und Studium daher schwierig, sich langfristig für die Tafeln zu engagieren." Die Aufgaben der Mitarbeiter sind in der Tat nicht wenige: In Gießen beispielsweise holen Fahrer die Waren für die 560 bedürftigen Haushalte wochentags von den Supermärkten, Bäckereien, Metzgereien ab. Der Sortierdienst packt diese Lebensmittel in Kisten, die der Ladendienst an die Kundschaft verteilt. Viele der über 200 Mitarbeiter gehören zum Stammteam. Manche arbeiten fast täglich bei der Tafel, andere helfen an einem festen Tag in der Woche aus - wie Jutta Wendt. Seit fünf Jahren engagiert sie sich im Tafel-Laden und führt mit vielen Kunden ganz persönliche Gespräche. „Sie sollen merken, dass sie bei uns anerkannt werden - einfach so, wie sie sind."

1 1 1 Die Lebensmittel in den Tafel-Läden sind billig, weil sie ...

nicht mehr verzehrt werden dürfen.

mit Schönheitsfehlern sind.

qualitativ nicht in Ordnung sind.

von Kunden nicht gefragt sind.

 

ГП2010 waren die meisten Kunden der Tafel-Läden ...

Obdachlose.

alleinerziehende Erwachsene.

bedürftig geltende Rentner.

kinderreiche Familien.

Ответ:

1 3 1 Der Schwerpunkt der Tafel-Arbeit liegt auf ...

der Lebensmittelverschwendung in Deutschland.

der Grundversorgung der Armen.

Spenden von Lebensmitteln.

Kontakten mit Lebensmittelherstellern.

Ответ:

1 4 1 Es ist erst einmal eine Überwindung, zur Tafel zu kommen, weil

man für seine Lebensmittelkiste zahlen muss.

man lieber seinen Kindern Freizeitaktivitäten bezahlt.

man in den Ausgabestellen Lebensmittel kostenlos erhält.

das vor allem etwas mit Selbstachtung zu tun hat. Ответ:

Die konkrete Ausgestaltung des Tafel-Konzepts

ist in allen Städten gleich.

hängt von den Ideen der Kundschaft ab.

hängt von der Höhe der Spenden ab.

verändert sich ständig.

Ответ:

1 6  Die Mitarbeiter der der Tafel-Läden sind zumeist ältere Menschen, weil

sie mit den Kunden persönliche Gespräche führen.

die Arbeit schlecht bezahlt wird.

sie über mehr Freizeit verfügen.

sie mehr Berufserfahrung haben. Ответ:

1 7 1 Was gehört nichtzu den Aufgaben der Mitarbeiter?

Lebensmittel in Kisten zu packen.

die Waren von den Supermärkten abzuholen.

Kisten mit den Lebensmitteln an die Kunden zu verteilen.

mit den Kunden persönliche Gespräche zu fuhren.

Ответ: Задание № 3

Прочитайте текст и выполните задания 1-7. В каждом задании запишите цифру 1, 2, 3 или 4, соответствующую выбранному Вами варианту ответа.

Über Mythen und Wahrheiten der veganen Ernährung

Wenn es um Veganer geht, wird gerne gespöttelt. „Fragt ein Veganer den anderen: ,Wie machst du eigentlich deine Bratlinge?' - ,Egal, Hauptsache sie schmecken nicht."' Eins der vielen Vorurteileüber fleischlose Ernährung lautet, dass sie eine geschmacksverirrte Merkwürdigkeit ist. „Stimmt kein bisschen", meint Heiko. Der 29-jährige Erzieher hat fast vier Jahre vegan gelebt. Dabei hat er nicht nur einiges über bewußte Ernährung, sondern auch über kreatives Kochen gelernt.

Was heißt eigentlich genau vegan und was ist der Unterschied zu vegetarisch? Die meisten Vegetarier sind Ovo-Lacto-Vegetarier. Sie verzichten auf Fisch und Fleisch, essen jedoch Ei (Ovo) und Milchprodukte (Lacto). Veganer verzichten auf alles vom Tier. Auf Milchprodukte, Ei und Honig. Sämtliche Lebensmittel mit Inhaltsstoffen wie Milchzucker, Gelatine oder tierischen Eiweißen sind tabu. Klartext: keine Tütensuppen, Gummitiere oder Milchschokolade! Strikte Veganer lehnen sogar alle Artikel tierischer Herkunft ab: Leder, Seide, Horn, Wolle und bestimmte Kosmetika. Das hört sich kompliziert und stressig an? Einige Lebensmittel im Bio-Laden sind aber als vegan gekennzeichnet, Sojaprodukte ersetzen Kuhmilcherzeugnisse, bei Obst und Gemüse kann man sowieso nichts falsch machen und ansonsten hilft nur eins: die aufmerksame Lektüre der Produktinformation und lernen, was sich hinter den Bezeichnungen verbirgt. Warum aber wollen Menschen vegan leben? Viele haben gesundheitliche Gründe, Allergien oder eine Unverträglichkeit von Milch oder tierischem Eiweiß. Andere sind ethisch-religiös motiviert und leben nach der Prämisse: Warum soll ein Tier leiden, wenn ich auch fleischlos glücklich sein kann? In den neunziger Jahren war der Veganismus sogar eine Jugendbewegimg. Mit Aufnähern wie „Fleisch ist Mord" an den Jacken protestierten viele Jugendliche mit ihrer passiven Konsumhaltung gegen Tierrechtsverletzungen.

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