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ЕГЭ 2015. Немецкий язык. Оптимальный банк заданий

Задания на полное понимание прочитанного текста

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Volkskrankheit Depression?

Fast jeder Mensch hat sich schon mal „depri" gefühlt: konnte sich zu gar nichts aufraffen, war niedergeschlagen, weil die Klausur oder das Date nicht so gut lief, war traurig, weil ein Angehöriger gestorben ist. Doch das hat mit einer richtigen Depression nichts zu tun. Ab wann also geht man soweit und spricht von einer Depression?

Depression ist eine ernst zu nehmende, häufig noch tabuisierte Krankheit. Dabei ist die Depression eine der häufigsten Volkskrankheiten und kann jeden treffen. Nach Schätzungen der Stiftung Deutsche Depressionshilfe sind etwa vier Millionen Menschen in Deutschland an Depression erkrankt. Im Laufe des Lebens erkrankt fast jeder Fünfte. Etwa zehn Prozent der schwer Erkrankten nimmt sich sogar das Leben.

Bis die richtige Diagnose gestellt wird, vergehen oft Monate. Vielen Betroffenen fallt es schwer, sich Hilfe zu holen. „Die Betroffenen erkennen es oft bei sich selbst nicht als Erkrankung, sondern halten es für Unfähigkeit", sagt Dr. Ulrich Goldmann.

Das ICD-10, das gegenwärtig verwendete Klassifikationssystem der Weltgesundheitsorganisation für psychische und andere Erkrankungen, definiert, welche Symptome und Kriterien erfüllt sein müssen, damit ein Psychologe oder Arzt eine Krankheit oder Störung diagnostizieren kann. Für die Depression listet das Manual als Hauptsymptome depressive Stimmung, Interesse- beziehungsweise Freudlosigkeit und erhöhte Ermüdbarkeit auf. Weitere häufige Symptome sind Verlust von Selbstwertgefühl, Selbstvorwürfe, übertriebene Schuldgefühle, Denk- und Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, körperliche Unruhe oder Hemmung. Vorliegen müssen die Symptome mindestens zwei Wochen lang. Die Depression ist eine umfassende Störung, die sich in Gefühlen, Gedanken, Verhalten und körperlichen Beschwerden zeigt.

„Jemand der sich traurig fühlt, denkt selten optimistisch", sagt Goldmann. Neben den Gefühlen und Gedanken ist meist auch das Handeln betroffen. „Menschen mit Depression haben ganz oft eine Antriebsstörung", erklärt Goldmann. Das bedeutet, dass es den Betroffenen äußerst schwerfällt, eine Handlung anzustoßen. Außenstehende denken dann oft: „Der kriegt nichts auf die Reihe" oder „Die macht nichts".

Der Psychologe Dr. UlrichGoldmann hat im Therapiealltag oft beobachtet, dass es Patienten sehr viel Überwindung kostet, beispielsweise einen Brief an die Krankenkasse aufzusetzen. Oder dass Patienten berichten, dass sie schon wissen, dass ihnen Laufen guttun würde, sie es aber einfach nicht schaffen, die Schuhe anzuziehen oder die Sportsachen herzurichten. „Das ist ein Zeichen der Krankheit, nicht ein Zeichen von Unfähigkeit", sagt Goldmann.

Aber wie entsteht eine Depression überhaupt? „Der Depression liegt nicht eine Ursache zugrunde, sondern ein Bündel von Ursachen", sagt Goldmann. Dazu gehören genetische Faktoren, frühkindliche Ereignisse, Umweltbedingungen, die Verletzlichkeit des Betroffenen und erworbene Überzeugungen.

Zum einen können psycho-soziale Ereignisse wie Verlust des Arbeitsplatzes, Tod eines Angehörigen mit hineinspielen. Wie sich diese äußeren Ereignisse auswirken, hängt von der inneren Struktur ab. „Je stärker jemand auf nur ein Pferd setzt, desto problematischer", sagt Goldmann. Jemandem mit einem perfektionistischen Anspruch, der beispielsweise die Arbeit über alles stellt, setzt ein Misserfolg bei der Arbeit also viel mehr zu, als jemandem, der seinen Selbstwert neben der Arbeit auch aus der Familie, dem Sport oder seinem ehrenamtlichen Engagement zieht.

Eine angemessene Behandlung hilft, mit der Depression umzugehen. Wie die Therapie aussieht und aus welchen Elementen sie besteht ist abhängig vom Schweregrad und anderen individuellen Faktoren. Wichtig ist, sich Hilfe zu holen!1 1 1 Wann fühlt sich man deprimiert? - Wenn ...

das Wetter trübe ist.

man Pech mit der Klausur hat.

man sich einsam fühlt.

der Hauptheld des Filmes gestorben ist.

Ответ

1 2 1 Warum fällt es vielen Betroffenen schwer, sich Hilfe zu holen? - Weil sie

sich ihrer Krankheit schämen.

die Ärzte diese Krankheit nicht akzeptieren.

oft diese Erkrankung bei sich selbst nicht erkennen.

es zu viele Betroffene gibt, die Hilfe brauchen.

Ответ:

1 3 1 Ein Arzt kann eine Krankheit oder Störung diagnostizieren, wenn

die Symptome mehr als zwei Wochen lang vorliegen.

Betroffene Appetit verloren haben.

alle Symptome deutlich sind.

Betroffene sorgfaltig untersucht werden.

Ответ:

1 4  Man meint oft, dass Menschen mit Depression ..

sich nicht ärztlich behandeln lassen wollen.

immer schlecht gelaunt sind.

keine Interessen im Leben haben.

untätig sind und nichts machen wollen.

Ответ:

5 1 Der Psychologe Dr. UlrichGoldmann meint, dass die Antriebsstörung bei seinen Patienten

ein Symptom ihrer Krankheit ist.

ein Zeichen von ihrer Unfähigkeit ist.

eine Besonderheit ihres Charakters ist.

nichts mit ihrer Krankheit hat.

Ответ

1 6 1 Welche Ursachen der Depression hat Goldmann nicht genannt?

Genetische Faktoren

Ereignisse in der Kindheit

Ökologie

Probleme in der Familie Ответ:

m wer ist besonders stark von den äußeren Ereignissen betroffen?

Die Menschen mit einem niedrigen Selbstwert.

Die Menschen, die bei Pferderennen spielen.

Die Menschen, die Wert auf etwas einziges legen.

Die Menschen, die vielfaltige Interessen haben.

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Ältere Menschen, die für eine Lebensmittelkiste Schlange stehen. Eltern, die um ein Stückchen Käse mehr bitten. Kinder, die vollgepackte Tüten nach Hause schleppen. Die Tafeln versorgen bedürftige Menschen mit Lebensmitteln, welche im Wirtschaftskreislauf nicht mehr verkauft werden können: Obst und Gemüse, meist mit Schönheitsfehlern, können mit einem beherzten Schnitt gerettet werden. Das Brot ist schon etwas trockener, weil es nicht, mehr frisch aus dem Ofen kommt. Die Kühlprodukte sind qualitativ in Ordnung - Auswahl gibt es meist jedoch nicht.

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